Erice Kunst, Geschichte und Überlieferung
In der Phantasie der antiken Völker lebte eine Fruchtbarkeitsgottheit auf dem Gipfel des Berges Erice. Die vor Ort lebenden Sikaner und Elimer bauten ihr zu Ehren einen Tempel und huldigten der Gottheit mit Riten und huldigten der Gottheit mit Riten und Opfern. Vom reich mit Gold ausgestatteten Tempel, der zuerst der sikanisch-elimischen Göttin gewidmet war, und später dann Astarte, Aphrodite und Venus, bleiben nicht einmal die Grundsteine erhalten. Er wurde der Natur, ihrer Schönheit, ihrer Ruhe und ihrem Frieden geweiht, der in die Seele jedes in der Natur Muse findenden Menschen dringt. In Erice trifft sich, wer Ruhe und Frieden sucht. Schon Pierre de Nohlac sagte ,..." die Göttin hat den riesigen, einsamen Berg noch nicht verlassen; sie ist noch immer allgegenwärtig, man spürt ihre Anwesenheit in der Luft...": die Gegend bietet noch immer eine beeindruckende Vorstellung der Natur, Erinnerungen an die Vergangenheit werden wachgerufen. Wenn man ohne bestimmtes Ziel durch die dunklen und abschüssigen Straßen zieht und die schwere Atmosphäre der duftenden Pinien einatmet, fühlt man sich in eine unwirkliche, harmonische WeIt versetzt. Beim Aufstieg des Berges Erice fühlt man sich der antiken Welt sehr verbunden und in der Natur, die unsere Vorfahren als Göttin verehrten, findet man nicht nur die Wurzeln der Vergangenheit, sondern auch den befreienden Abstand von den Alltagssorgen. |
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